Linnekugel zieht eine positive Zwischenbilanz seiner vierten Amtszeit

VOLKMARSEN. Beim Kaffeenachmittag der Senioren-Union (SU) hat Bürgermeister Hartmut Linnekugel zur Mitte seiner inzwischen vierten Amtszeit über Erfolge und Ziele seiner Arbeit berichtet. In den vergangenen drei Jahren sei mit großzügiger Landeshilfe die Entschuldung der Stadt vorangetrieben worden. Dadurch habe Volkmarsen finanzielle Spielräume gewonnen.

Das Land wolle zudem in den kommenden zwei Jahr die maroden Straßenbeläge der Arolser Straße und der Warburger Straße komplett erneuern. Erfreulich sei zugleich, dass sich die Einkaufsmärkte kontinuierlich weiterentwickelten. Die Neuansiedlung eines Drogeriemarktes sei aber leider trotzdem nicht in Sicht, da sich die Anbieter lieber auf die drei Mittelzentren in der Umgebung konzentrierten.

Auch die ärztliche Versorgung sprach der Rathauschef an. Nicht nur Volkmarsen und der Landkreis Waldeck-Frankenberg, sondern der gesamte ländliche Raum müssten hier neue Wege beschreiten, um die Arbeit für junge Ärzte wieder attraktiver zu machen. Die Situation der Allgemeinmediziner könnte mittelfristig beispielsweise durch den Betrieb eines Ärztehauses verbessert werden. In diesem Zusammenhang zeigte er sich erfreut darüber, dass die Augenarztpraxis im Steinweg seit der Öffnung großen Zuspruch habe. Umso bedauerlicher sei in Bezug auf die medizinische Versorgung allerdings die Schließung der Geburtenstation, die trotz der intensiven Bemühung von Stadt und Landkreis nicht zu verhindern gewesen sei.

Ein wesentlicher Garant für die Zukunftsfähigkeit der Stadt sei immer noch die Ausweisung von Bauland und die erfolgreiche Altbauförderung, wodurch ausreichend Wohnraum zur Verfügung stehe. Hier bleibe man durch die derzeit laufende Ausweisung neuer Baugebiete in Volkmarsen, Külte und Ehringen sowie die Verlängerung der Altbauförderung weiter am Ball. Da besonders junge Familien diese Angebote nutzen würden, seien die Kindertagesstätten so hoch ausgelastet, dass ggf. sogar über zusätzliche Betreuungsplätze nachgedacht werden müsse. Dauerhaft gesichert sei zudem das Betreuungsangebot an der Grundschule, das ab diesem Jahr maßgeblich vom Land Hessen mitfinanziert würde. Auch für Schulabgänger würde einiges getan. Für junge Auszubildende wurde beispielsweise in Kooperation mit den anderen Kommunen in Nordwaldeck eine Ausbildungsbörse ins Leben gerufen. Hier könnten sich die Jugendlichen über Ausbildungsberufe informieren und beraten lassen.

Als erfreuliches Zeichen in die Zukunft bezeichnete Linnekugel darüber hinaus die noch enger gewordene interkommunale Zusammenarbeit mit Bad Arolsen im Bereich Wasser und Abwasser. In Kombination mit dem personell, technisch und baulich hervorragend ausgestatteten Bauhof könne man dem Bürger so eine leistungsfähige und effiziente kommunale Infrastruktur bieten. Insgesamt sei Volkmarsen eine äußerst lebenswerte Stadt mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, für deren Wohl er sich auch weiterhin gerne mit voller Kraft einsetzen wolle.

Bildunterschrift: Die SU-Sprecherinnen Jutta Schwinger und Lieselotte Kairies (v.r.) hatten beim vierteljährlichen Kaffeenachmittag der Volkmarser Senioren Union Bürgermeister Hartmut Linnekugel zu Gast. Der Rathauschef berichtete über aktuelle kommunalpolitische Themen und zog eine positive Zwischenbilanz seiner inzwischen vierten Amtszeit.

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Martin Roth